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23. Januar 2015

Albert WEIS @ Invaliden 1, berlin


Albert WEIS, solo show @ Invaliden 1, Berlin

"Rondo", solo show
Eröffnung: 23. Januar 2015
Ausstellung bis 28. Februar 2015

siehe auch:www.invaliden1.com

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"Für die Ausstellung in der Galerie invaliden1 präsentiert Albert Weis neue Arbeiten, die sich mit Hans Scharouns Philharmonie in Berlin auseinandersetzen. Unter dem Titel rondo überlagern und ergänzen sich Installationen mit Foto- und Papierarbeiten.

Für die raumgreifende Installation rondo wurde die Wandabwicklung des Ausstellungsraumes wie ein Blatt Papier mehrfach gefaltet und im gefalteten Zustand mit einer Farbe beschichtet. Jede Farbe bezieht sich dabei auf einen spezifischen gefalteten Zustand. Übertragen auf den Galerieraum überlagern sich die Farbflächen zu unterschiedlichen geometrischen Formen, die die Raumkanten auflösen und den Ausstellungsraum in einen Illusionsraum verwandeln. Die Diagonale, charakterisch für die Nordfassade der Philharmonie, wurde zum Ausgangpunkt der unterschiedlichen Faltungen. Die Formen, die aus den Faltungen heraus entstanden sind, finden sich auch als charakteristische Formen im Gebäude der Philharmonie wieder. Und die verwendeten Farben entprechen dem Farbrepertoire der nördlichen Fensterfront mit ihren Glasbausteinen.

Von Herbst 2013 bis Frühjahr 2014 entstanden neue Fotoarbeiten, die explizit die Formensprache der Philharmonie untersuchen und ihrerseits wieder einen räumlichen und musikalischen Bezug herstellen. Albert Weis richtet dabei seinen Blick auf die charakteristischen Strukturen und Formen, so als würde er ein Musikstück auf sein Thema, seine Tonart und Melodie hin untersuchen, und läßt dabei die utopischen Momente der Moderne wieder erlebbar werden. Die Fotoarbeiten werden mit Papierarbeiten kombiniert und als Ensembles in die Installation integriert.

Die Papierarbeiten folders entstehen über komplexe Faltungen, die sich auf alltägliche Handlungen, auf die Sprache der Moderne und hier auch auf die architektonische Strukturen der Philharmonie beziehen. Die Papiere werden im gefalteten Zustand mit Farb- und Rasterfolien beschichtet. Diese Folien waren in der Zeit der Nachkriegsmoderne das Standardmaterial für Architekten und Grafiker bei der bildnerischen Gestaltung von Entwürfen. Entsprechend wurden mit den Rasterfolien besonders in den 50er bis 70er Jahren die Pläne und Blaupausen für die architektonischen Planungen erstellt. Die unterschiedlichen Punkt- und Linienraster überlagern sich bei den Papierarbeiten zu irritierenden Strukturen. Diese erinnern wieder an städtebauliche Strukturen der Moderne, an utopische Raumvorstellungen oder an imaginäre Notationen."

 

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